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Glory to the goods in the High Street

Im Vorübergehen an diversen Plakatwänden und beklebten Kästen und Türen im hübschen Städtchen Worcester blieben meine Augen unwillkürlich an obigem Spruch hängen.
„Genial!“, dachte ich. „Auf so eine Idee muss man erstmal kommen.“
Durch das Wegstreichen eines einzigen Buchstabens ergeben sich zwei neue Perspektiven des Satzes:
Zum einen verkehrt sich der Sinn der Aussage „Glory to God in the Highest“ in etwas, das diesem Sinn in keiner Weise entspricht – ihn sozusagen sogar pervertiert in Richtung der „Glorifizierung“ des Konsums: Der „Gott der High Street“, der Straße, die normalerweise im Zentrum der Stadt und deren Geschäftslebens liegt, das sind all die käuflichen Waren in den geschickt dekorierten Schaufenstern. Passt irgendwie ganz gut zu meiner letztlich geäußerten adventlichen Konsumkritik (hier und hier) .
Auf der anderen Seite: Nicht nur „in the Highest“, sondern „everywhere“, also auch in der High Street …

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