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Schweriner Schloss bei Tageslicht

Ich gestehe, kein besonderer Freund der „Feudalarchitektur“ der letzten paar Jahrhunderte zu sein. Dresden z. B. ist so gar nicht meine Stadt.
Trotzdem muss ich zugeben: Das Schweriner Schloss macht seinen Job als dekorativer Blickfang der Stadt außerordentlich gut. So wundert es nicht, dass es auf der deutschen Vorschlagsliste zum UNESCO-Weltkulturerbe steht.

Über die Jahrhundert hinweg hat das Schloss eine wechselvolle Geschichte erlebt, wurde z.B. 1913 bei einem verheerenden Brand zu einem Drittel zerstört.
Das Schicksal der Zerstörung blieb dem Schloss während des 2. Weltkrieges erspart; es diente u.a. als Lazarett.
Nach der Wende 1989 wurde jedoch nur zu deutlich, dass es einen sehr erheblichen Restaurierungsbedarf gab. Vermutlich wäre das Geld dafür gar nicht aufzutreiben gewesen, wenn sich nicht eine ganz neue Nutzung des Schlosses ergeben hätte:
Seit Herbst 1990 hat der Landtag Mecklenburg-Vorpommerns dort seinen Sitz.
Ein weiterer Teil wird als Museum genutzt.
2009 waren Schloss und vor allem der wunderschöne Burggarten Teil der Bundesgartenschau.

 

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