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Villa Hügel: Der Park

Nachdem es im vorherigen Beitrag Bilder der Villa Hügel in Essen aus dem Park heraus zu sehen gab, geht es nun um den Park selbst.

Ab 1869 wurde der Park nach den Wünschen von Alfred Krupp angelegt. Ihm war es wichtig, „einen Wald von Bäumen“ zu haben – und zwar zu Lebzeiten, und so ließ man ausgewachsene heimische Bäume in den Park setzen.
Wie das Innere der Villa Hügel, so wurde auch der Park in den vielen Jahrezehnten nach seiner Entstehung immer wieder verändert. Zeitweise standen 50 (Wirtschaft-) Gebäude auf dem Gelände, das z.T. auch landwirtschaftlich genutzt wurde. Von diesen stehen nur noch die Portiersgebäude, ein Gästehaus und das Spatzenhaus (siehe unten). Es gab Wasserläufe und Kaskaden und zeitweise eine Orchideenzucht.
1961 wurde der Park zum 150. Jubiläum der Friedrich Krupp AG umfassend nach Vorbild eines Englischen Gartens umgestaltet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Sichtnähe zum Haupthaus: Sitz der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die das Familienvermögen und Erbe der Familie Krupp verwaltet

 

 

 

Heute kaum zu fassen: Friedrich Alfred Krupp ließ 1894 das sogenannte Spatzenhaus als Spielhaus für die Töchter Bertha und Barbara bauen. Dieses Fachwerkhaus umfasst unter anderem ein Spielzimmer, eine im bäuerlichen Stil eingerichtete Küche und einen Kinderspielplatz. Hier sollten Krupps Töchter spielerisch alles für ein Hausfrauendasein lernen. Unter anderem waren hier sogar Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria zu Besuch.

 

 

 

„Einfamilienhaus“ mit eigenem Bahnhof: 1890 errichtet, um Bewohnern und Gästen die Anreise zur Villa Hügel so bequem wie möglich zu machen, kann man heute am Haltepunkt Hügel in die S-Bahn einsteigen, die Essen mit Düsseldorf verbindet. Direkt am Baldeneysee gelegen, nutzen auch viele Ausflügler diesen Bahnhof.

 

 

In der Villa Hügel und dem angrenzenden Park kann man gut einen Tag verbringen. Da das Ganze jedoch kein „Freizeitpark“ im populären Sinne ist, sondern immer noch „Firmengelände“, muss man beachten, dass man nirgendwo etwas zu essen oder trinken erwerben kann. Es gibt auch keine Restauration. Proviant muss man also selbst mitbringen. Der Eintritt kostet 5 Euro, parken kann man direkt vor der Villa Hügel.

 

 

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