Veitshöchheim – Rokokogarten

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Deutschland, Kunst, Natur

Veitshöchheim – Rokokogarten

Gärten sind im Winter nicht unbedingt Besichtungsziele erster Wahl. Kahl, braun und grau – so würde man wohl beschreiben, was man dann dort hauptsächlich sieht.
Meinen Spaziergang durch den Rokokogarten (Hofgarten) des Schlosses in Veitshöchheim fand ich allerdings alles andere als langweilig. Der Hofgarten ist auch im Januar absolut faszinierend mit seinen Alleen, Hecken, Strukturen, fast 300 Statuen (antiken Gottheiten, Personifikationen, Allegorien oder Tierdarstellungen), Pavillons, Rondells, Ausblicken und dem Großen See mit der Parnass-Gruppe. Durch den Mangel an Laub und verführerisch blühenden Rabatten – die Reduktion auf das Wesentliche – wirkt die Struktur des Garten umso eindrücklicher.

Das Schloss Veitshöchheim ist eine ehemalige Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Würzburg, später der Könige von Bayern, in Veitshöchheim bei Würzburg. Bekannt ist die Schlossanlage vor allem für den umgebenden Rokokogarten. Er ist einer der wenigen Rokokogärten, die im 19. Jahrhundert nicht dem damals modernen englischen Stil angepasst wurden. Angelegt im 17. Jahrhundert, wurde der Hofgarten unter Adam Friedrich von Seinsheim (1755-1779) vollendet. Er gilt noch heute als einer der schönsten seiner Art in Deutschland.

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