27. Januar: Holocaust-Gedenktag 2022

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27. Januar: Holocaust-Gedenktag 2022

Von Anfang an – seit 2012, d.h. seit dem Beginn dieses Blogs – ist es mir Jahr für Jahr zutiefst ein Bedürfnis, am 27. Januar einen Beitrag zum national und international begangenen Holocaust-Gedenktag zu schreiben – dem Tag der Befreiung von Auschwitz.

In Zeiten von fakenews, in Zeiten von “Spaziergängen”, die z.T. von rechten Gruppen und bekannten Nazis durchsetzt sind, die die corona- und impfskeptischen Menschen für ihre Zwecke instrumentalisieren und missbrauchen, wird die Gefahr immer größer, dass unsere Gesellschaft von unten ausgehöhlt und durchsetzt wird von altneuem nationalsozialistischem Gedankengut – inklusive Hass, Antisemitismus, Terrorismus und Mord.
Von daher sind die Sprüche auf den Bildern brandaktuell.
Es geht schon längst nicht mehr um “Wehret den Anfängen!”. Es geht darum, zu verhindern, dass unsere Demokratie kippt – dies deswegen, weil zuviele Menschen die Rechten einfach machen lassen und selbst keine Verantwortung übernehmen!
Das ist des “Unschuldigen” Schuld!
Nicht zum ersten Mal!

Man vergesse nie:

2 Kommentare

  1. Liebe Speysight,

    ich hoffe, dass Deine und die Worte, die Du zitiert hast, viele Leser finden! Mich haben sie sehr angerührt.
    Wegschauen, mit der Schulten-Zucken, ja Schweigen machen auch schuldig. Gestern wie heute. Mut ist kein besonderes Zeichen auch in unserer heutigen Gesellschaft! Wenn man lautstark auf die Straße geht, spricht das nicht von besonderem Mut, wenn man über das, was man da herausschreit, nicht vorher gründlich nachgedacht hat. Auch sollte man prüfen, mit wem man da marschiert. Die ewig Gestrigen, die Judenhasser und Holocaustleugner, die Fremdenfeinde und die sogenannten Biodeutschen sollte als solche entlarvt und nicht noch zum gemeinsamen “Spaziergang” eingeladen werden!
    In mir wächst eine schlimme Sorge, dass die Gräueltaten der Nazis nicht einmalig gewesen sind!

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