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Pfingsten

“Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.” (Apg 2, 1-4)

 

Wenn alles in mir – die bewussten und die unbewussten Anteile, meine größten Stärken und mein schwärzester Schatten, mein Höchstes und mein Abscheulichstes, das von mir Gewollte und das zutiefst Verachtete, bisher Abgespaltene und hartnäckig Verleugnete – in mir eins fällt, “am selben Ort” ist – dann kann es sein, dass sich der Himmel auftut und es von da an nur noch eine einzige Sprache in unendlicher Variation gibt, die jeder versteht – die Liebe

 

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