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Sonniger Wintertag am Avon

Als wir vor Weihnachten in Stratford-upon-Avon ankamen, hatte es im Vorfeld so viel geregnet, dass der Avon über die Ufer getreten und die ihn umgebenden Wiesen überflutet hatte. Obwohl auch wir nicht von Regen verschont geblieben sind, war es wohl nicht mehr so viel, denn ein paar Tage später floß der Avon wieder “brav” in seinem Bett – und das Wetter wurde zeitweise sehr schön.

Überrascht war ich, wieviele Touristen – vor allem an Sonntagen – auch im Winter Stratford besuchten. Vom Sommer her kannten wir das ja schon – da ist das Städtchen oft sehr voll, aber auch im Winter ist Stratford sehr beliebt. Hauptsächlich waren es in diesem Fall – anders als im Sommer – Engländer, die wir trafen, aber durchaus nicht nur.

Es war wirklich schön. Die Weiden am Flussufer warfen mit ihren Ästen seidige Vorhänge ins Sonnenlicht. Die Hunde der Spaziergänger entdeckten ihre Lebensfreude neu, sprangen regelrecht in die Luft, wälzten sich mit Genuss in den verbliebenen größeren Pfützen und schüttelten sich anschließend so lustvoll, dass die Luft von glänzenden Wasserperlen erfüllt war. Die Schwäne hatten wieder Freude daran, sich zu putzen – und überhaupt konnte man erleben, wie so ein bisschen Sonnenlicht alles neu zum Leben erweckte.

Eine Ahnung von Frühling …

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