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Warschau – Jüdisches Museum

Nachdem mein vorheriger Beitrag den Kniefall Willy Brandts am Ehrenmal der Helden des Ghettos am 7. Dezember 1970 in Warschau würdigte, so möchte ich heute, wie schon angekündigt, das Jüdische Museum – genauer: das Museum der Geschichte der polnischen Juden – vorstellen, das auf dem riesigen Platz gegenüber dieses Denkmals gebaut wurde.
Ein beeindruckender Bau! In Warschau gibt es ohnehin erstaunliche Beispiele modernster Architektur – und das Jüdische Museum ist eines davon.
Als wir Ende Juni diesen Jahres Warschau besuchten, war das Museum baulich komplett fertiggestellt und auch schon feierlich eröffnet worden.
Allerdings: Die Inneneinrichtung, sprich: die Ausstellung mit all ihren Werken und Facetten – fehlte noch fast vollständig und war im Aufbau.
Trotzdem konnte man an einer Führung durch das Innere des Gebäudes teilnehmen, was wir auch taten. Wiederum: beeindruckend! 2014 soll das Museum als solches eröffnet werden. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir es sicherlich wieder besuchen.
Wer an baulichen Einzelheiten des Museums interessiert ist, wird hier auf interessante Informationen treffen. Dort habe ich auch gefunden, was es mit den Schriftzeichen an der Fassade auf sich hat: “Die Glaspaneele wurden mit einem weißen Aufdruck beschichtet: lateinische und hebräische Buchstaben wurden so ineinander verwoben, dass sie immer wieder das Wort ‘polin’ – auf Jiddisch ‘Polen’, bilden. Auf Hebräisch bedeutet ‘polin’ aber auch ‘Hier kannst du ruhen’.”

 
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