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Konsumtempel: Kaufen als (Ersatz-) Religion

Passend zum Beginn des Advents mit all seinem Trubel und der vorweihnachtlichen Jagd nach Geschenken und dem besten Schnäppchen veröffentlich die WAZ einen interessanten Artikel Ich kaufe, also bin ich besser – Shopping als neue Religion:
„Unter dem hohen Kuppelgewölbe schimmert goldener Dunst, es blitzt und blinkt und strahlt. Die Menschen tragen Tüten, Taschen, seltsam entrückten Blickes. Sie schauen ganz nach innen und sind erfüllt vom alljährlichen Ritual: ihre Nächstenliebe in Geschenkpapier zu wickeln, von ganzem Herzen.“
Das Ganze wird durch das „adventliche“ Motto des Konsum-Tempels in seiner Doppelbödigkeit perfekt unterstrichen: Einfach mehr Weihnachten
Das soll wohl heißen: Mehr Geschenke, mehr Waren, mehr Umsatz, mehr Gewinn – suggeriert aber natürlich andere, tiefergehende Werte: Perfektes Marketing!
Nun ja.
Meine Empfehlung für den Advent – und ich gehe durchaus auch gerne mal in ein Shopping-Center – findet man hier.

 

Ein Kommentar

  1. Das unterschreibe ich dir gerne sofort, aber das hatten wir ja schon, ne?
    Wobei das nicht heißen muss, dass ein gut durchdachtes Geschenk nicht tatsächlich „Liebe in Geschenkpapier“ sein kann, aber dieses Gekaufe um des Kaufens willen und weil man das halt so macht… Brrr…

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