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Allgemein, Ruhrgebiet und umzu

Zeche Heinrich im Winternebel

Im Ruhrgebiet trifft man auf Schritt und Tritt auf alte Industriedenkmäler.
Die Zeche Heinrich, gelegen in Essen-Überruhr im Holthuser Tal, wurde 1968 stillgelegt. Nur das Fördergerüst über Schacht Heinrich 3 steht noch – weithin sichtbar – und ist Teil der Route der Industriekultur. Ansonsten ist das Gelände inzwischen – u.a. mit einem Altenwohnheim – bebaut worden.
Bis heute wird aus dem Schacht Heinrich 3 Grubenwasser gehoben. Es dient als Trinkwassernotreserve der Stadt Essen.
Kurios: Die Zeche Heinrich muss ständig ausgepumpt werden, weil sonst die Oberhausener Innenstadt überflutet würde, die immerhin über 20 km entfernt liegt. Der Grund hierfür ist, dass Überruhr-Holthausen (Schachtbezogen) drei Meter über Oberhausen liegt. Das zeigt wieder einmal, wie unglaublich verzweigt und groß das Netz der unterirdischen Schächte im Ruhrgebiet ist.
Die Fotos sind von der S-Bahnstation Holthausen aus entstanden, die sich direkt unterhalb des Förderturms und unmittelbar an der Ruhr befindet.

 

 

 

 

 

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